Streit um die Halfpipe: Nachbesserung statt Stillstand

Bild der gesperrten Halfpipe auf dem Skaterpark

Der Schwielowsee-rollt e.V. organisiert eine Halfpipe aus dem Burgpark Potsdam, um den Skaterpark an der Feuerwehr für Jugendliche aufzuwerten. Seit September 2025 prüft die Gemeinde das Vorhaben; die formalen Schritte zur Zulassung als Sportgerät waren dabei nachvollziehbarerweise noch offen. Die Kosten für TÜV-Abnahme und weitere vertragliche Verpflichtungen trug der Verein. Nach einer Begehung durch den örtlichen Sicherheitsbeauftragten wurde die Anlage gesperrt – unter anderem, weil die aktuelle Norm 20 cm höhere Geländer verlangt.

Unstrittig: Die Gemeinde trägt Verantwortung für Funktionstüchtigkeit und Sicherheit im öffentlichen Raum.

Wie kann es sein, dass die Halfpipe in Potsdam noch betrieben wurde und eine aktuelle Zulassung durch eine akkreditierte Prüforganisation vorliegt, aber eine relevante Norm seit 16 Jahren nicht erfüllt worden sein solle? Bestand wirklich eine echte Sicherheitsnotwendigkeit, die gesamt Anlage zu sperren?

Nach Lösungen suchen und realitätsnahe Wege finden. Dafür steht Dirk Hünerson.

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